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Nach dem 2006 entwickelten New-Big-Five-Modell der Per­sön­lich­keit von Dan P. McAdams ist es in um­fang­rei­chen Studien gelungen, die fünf Mo­tiv­ka­te­go­rien herauszuarbeiten, auf die es wirklich ankommt (alle 13 Mo­tiv­ka­te­go­rien finden Sie hier).

Hierbei handelt es sich um:

  • Auswirkung – mit dem Motivpaar Vorsicht & Wagnis
  • Beziehung – mit dem Motivpaar Distanz & Kontakt
  • Struktur – mit dem Motivpaar Fle­xi­bi­li­tät & Ordnung
  • Ver­ant­wor­tung – mit dem Motivpaar Durch­füh­rung & Einfluss
  • Wettbewerb – mit dem Motivpaar Balance & Dominanz

Die Beschäftigung mit sekundären Mo­tiv­ka­te­go­rien wie Grundsatz oder Komplexität erbringt zwar Zusatzinformationen – der wirklich essenzielle Wert der Mo­tiv­dia­gnos­tik liegt jedoch klar in den o.g. fünf Mo­tiv­ka­te­go­rien, weshalb sich das Institut für MotivationsPotenziale entschieden hat, den Fragebogen für die MPA deutlich zu verkürzen und nur noch mit 50 Fragen zu arbeiten.

Hierzu der Ge­schäfts­füh­rer Stefan Lapenat: „Wir wollen nicht nur die messgenaueste Mo­tiv­dia­gnos­tik, sondern auch die schnellste werden – daher überlegen wir eine weitere Verkürzung auf lediglich 10 Fragen – d.h. nur noch eine Frage je Motiv.“

Weitere Überlegungen gehen in die Richtung, auch diese Anzahl von Fragen noch zu halbieren, d. h., nur ein Motiv zu messen und das andere Motiv hieraus zu errechnen. Damit würde die MPA im Hinblick auf Mess­ge­nau­ig­keit zwar nicht mehr besser sein als her­kömm­li­che Produkte – könnte aber mit nur noch fünf Fragen den klaren Titel der schnellsten und kürzesten Diagnostik anstreben.

Dies soll auch Auswirkungen auf die Aus­wer­tungs­ge­sprä­che haben – auch hier zielt das Team der MPA eine deutliche Verkürzung und Vereinfachung ab. Hierzu Stefan Lapenat nochmals: „Unsere Berater berichten immer wieder von Schwierigkeiten, ein Grinsen zu unterdrücken oder auch überhaupt ernst zu bleiben, wenn sie versuchen, einem Klienten zu erklären, dass ein Motiv Vorsicht genauso wichtig und wertvoll wie ein Motiv Wagnis ist – und es keine Wertung gibt. Auch unsere Klienten fordern immer wieder, endlich klar gesagt zu bekommen, dass ihre Motive einfach besser sind.“

Das Team der MPA stellt sich diesen Marktherausforderungen und ist ebenfalls bereit, das aktuell noch wer­tungs­freie Verfahren den Marktgepflogenheiten anzupassen. Auf ein halbgares Gelb wird hierbei verzichtet – es gibt eine klare Wertung mit roten und grünen Balken, wie der folgende Ausschnitt zeigt:

Das Institut für MotivationsPotenziale verspricht sich von diesen geplanten Ver­än­de­run­gen deutliche Vereinfachungen – auch im Bereich von Per­so­nal­aus­wahl und Per­so­nal­ent­wick­lung. Mit dem nun vorhandenen Wissen, welche Motive nicht nur wichtig, sondern richtig, wichtig und damit richtig wichtig sind, können Stellen deutlicher analysiert, geräumt und neu besetzt werden.

Erste Stimmen aus dem Markt zeichnen kein kritisches Bild dieser geplanten Ver­än­de­run­gen:

Mit dieser neuen Auswertungsvariante spare ich mir im Coaching die ganze Zeit für Neutralität und Potenzialorientierung – denn ich wusste ja schon vorher, was gut ist … nun kann ich dies meinem Klienten nicht nur direkt sagen, sondern auch zeigen! • Claus C.

Historisch betrachtet ist Rot–Grün nicht nur politisch divergent wahrnehmbar – ich werde mich dafür einsetzen, dass die MPA aus dieser ganzen Wertung aussteigt und bspw. zu einem neutraleren Grün–Blau/Blau–Gelb/Gelb–Schwarz oder einfach zu einer vollkommen wertungsfreien Schwarz/Weiß-Darstellung übergeht. • B. Huber

Endlich führt die MPA auch eine ordentliche Farbkodierung ein – damit wird der Wechsel von Wettbewerbsprodukten zur MPA noch einfacher … ich freu’ mich drauf! • Peter B.

Ein Motiv-Fragebogen mit nur fünf Fragen – und den Rest errechnen wir einfach. Da fragt man sich, warum da keiner früher draufgekommen ist! • Enrico S.

Auch hier bestätigt das MPAteam, dass es diese Marktinteressen sehr deutlich wahrnimmt und zeitnah reagieren möchte – eine erste Vi­sua­li­sie­rung wurde als Entwurf bereits ver­öf­fent­licht.

Aus unsicheren Quellen ist zu erfahren, dass diese geplanten Überarbeitungen spätestens am ersten April 2017 abgeschlossen sein sollen.

Mindestens so lange soll die wer­tungs­freie Auswertung der bestehenden MPA angeboten werden und kann von Interessierten hier selbst getestet werden.

Anwender anderer Motivdiagnostikverfahren können sich in der Zwischenzeit weitere Einblicke verschaffen.

Natürlich ist dies unser Aprilscherz 2016. Wir bleiben wer­tungs­frei, arbeiten ohne Ampelfarben und behalten die hohe Mess­ge­nau­ig­keit, indem wir beide Mo­tiv­aus­prä­gun­gen einer Mo­tiv­ka­te­go­rie (wie Kontakt & Distanz) einzeln messen und auswerten!


Weiterlesen: Zehn Jahre später: warum der Aprilscherz heute keiner mehr ist · Verhältnis oder Intensität? · Häufige Fragen zur MPA

Über den Autor: Stefan Lapenat

Stefan Lapenat ist Mitentwickler der MotivationsPotenzialAnalyse MPA und Geschäftsführer des Instituts für MotivationsPotenziale – einem Geschäftsbereich der HRp GmbH. Seit 2004 ist er in der Motivdiagnostik aktiv: Er begleitete die Markteinführung des Reiss Profile in Europa und entwickelte die darauf aufbauende MotivStrukturAnalyse MSA mit. 2012 wagte er mit einem neuen Team den methodischen Neustart, aus dem – wissenschaftlich begleitet durch die TU München – die MPA entstand. Er ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH), BDVT geprüfter Management-Trainer und Unternehmensberater, DVCT geprüfter Business-Coach sowie zertifizierter BusinessCoach der European Business School. Er ist Mitglied im BDVT und im DVCT und war Vorstandsvorsitzender des BDVT. Neben der MPA leitet er als Geschäftsführer das HRperformance Institut in Freiburg. Mehr Informationen zu ihm und dem weiteren MPAteam erfahren Sie hier!
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