Wis­sen­schaft­li­cher Ansatz

Warum die MPA misst, was andere nur behaupten zu messen.

Der wis­sen­schaft­li­che Weg von den Big Three zur MotivationsPotenzialAnalyse. Von Anfang an begleitet durch die TU München: Die MPA verbindet die klassische Mo­ti­va­tions­psy­cho­lo­gie (McClelland, Big Five) mit den Er­kennt­nis­sen der Neu­ro­wis­sen­schaf­ten – und misst Motive über die Intensität von Gefühlen.

Kurz gesagt

  • Motivation ist eine Emotion – kein Vernunft-Entscheid.
  • Die MPA misst die Intensität von Gefühlen – nicht „Was ist Ihnen wichtig?“.
  • Wis­sen­schaft­lich fundiert – begleitet durch die TU München.

Wir messen, was Ihnen wirklich Freude bringt.

— nicht bloß, was Ihnen wichtig ist. Denn Motivation ist neu­ro­wis­sen­schaft­lich eine Emotion: Wir erfassen die Intensität von Gefühlen.

Die zentralen Fragen

Was Mo­ti­va­tion wirklich ist

Wenn Menschen etwas aus sich heraus mit Freude tun, wurde in diesem Moment Motivation ausgelöst. Aus neurowissenschaftlicher Sicht ist Motivation eine Emotion – ein Zustand, der sowohl psychisch als auch körperlich wahrgenommen wird. Er lässt sich als „positive Anspannung“ verstehen, die sich durch eine ent­spre­chen­de Handlung „entspannen“ kann. Motivation entsteht, wenn Motive an­ge­spro­chen werden.

Ein Motiv ist die Ressource – die Energiequelle, auf die zur Realisierung einer Handlung zurückgegriffen wird. Daraus ergaben sich zwei zentrale Fragen: Welche Motive gibt es? Und welches Potenzial zur Motivation wohnt diesen Motiven inne – wie stark sind sie generell ansprechbar?

Mit dem Verständnis von Motivation als Energie bzw. Emotion wurde der Markt gesichtet – nach Verfahren, die wis­sen­schaft­lich fundiert & akzeptiert sind und dieses Verständnis abbilden. Verfahren, die implizite Motive über Bilder (TAT/PSE) oder Reaktionszeiten (IAT) messen, be­rück­sich­ti­gen zwar die emotionale Ansprache, erweisen sich praktisch aber als wenig ökonomisch. Andere Verfahren mit „Motiv“ im Namen erwiesen sich als ungenau: Sie fragen „Was ist Dir wichtig?“ statt „Was bringt Dir Freude?“ – oft nach Werten oder Zielen; im Ergebnis entstand eine Gemengelage.

Der Wunsch, Motive deutlich genauer und wis­sen­schaft­lich fundiert zu erfassen – kombiniert mit langjähriger Entwicklungs- und Anwendungserfahrung im MPAteam – führte im Frühsommer 2012 gemeinsam mit Frau Dr. Susanne Steiner (Lehrstuhl für Psychologie/Motivations- und Vo­li­tions­for­schung, TU München) zur Idee eines neuen Systems: Das Projekt MotivationsPotenzialAnalyse MPA war geboren.

Grund­la­gen­ar­beit

Ent­wick­lung der Motive & Mo­tiv­de­fi­ni­tio­nen

Die Big-3 nach McClelland

Aus Sicht der allgemeinen Psychologie ist ein Motiv in der Regel ein stabiles (unveränderliches) Persönlichkeitsmerkmal, das durch Anreize der Umwelt angeregt wird. Als Basis für die Entwicklung der Motive und ihrer De­fi­ni­tio­nen dienten die in der Psychologie unstrittigen „Big Three“ nach David McClelland: Leistung, Macht und Anschluss/Zugehörigkeit.

Basal-Motiv „Macht": Streben nach Einfluss, Kontrolle, Durchsetzung, Wirkung auf andere, Prestige und Anerkennung.

Abgeleitete MPA-Motive: Einfluss · Status · Dominanz.

Die „Big Three“ sind auf hohem Abstraktionsniveau formuliert. Die Praxis zeigt: Eine individuellere Auseinandersetzung macht eine deutlich differenziertere, „filigranere“ Her­an­ge­hens­wei­se sinnvoll und notwendig. Deshalb wurden aus den „Big Three“ konkretere Motive abgeleitet.

Motive & Traits

Neben den „Big Three“ sind aus der Persönlichkeitsforschung „Traits“ bekannt – Dispositionen im Sinne von Verhaltensbereitschaften. Historisch teilten Costa & McCrae die Traits in die „Big Five“ auf (Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrung, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit); in der aktuellen Einordnung entspricht dies dem New-Big-Five-Modell (McAdams).

Traits und Motive korrelieren: So entstand z. B. aus „Offenheit für Erfahrung“ das MPA-Motiv „Abwechslung: Streben nach neuen Erfahrungen“.

In mehreren Testreihen auf Trennschärfe geprüft, ergaben sich damit 26 fachlich legitimierbare Motive – 26 Mo­ti­va­tions­po­ten­zia­le in 13 Kategorien.

Methodik

Be­son­der­heit der Test­kon­struk­tion

Die MPA misst Mo­ti­va­tions­po­ten­zia­le und fragt daher, ob ein bestimmtes Motiv angeregt wird. Aus den Antworten wird die ansprechbare Intensität – das Potenzial eines Motivs – errechnet. Durch die abstrakte For­mu­lie­rung des Bezugsrahmens kann das Angebot an in­di­vi­duel­le Erfahrungen „andocken“: Das Wort „Situation“ schafft den Rahmen; die emotionale Bewertung einer abstrakten Handlung steht in Verbindung mit der Motivdefinition. So sind die Fragen aufgebaut:

Bestandteil der MPA-Frage Hintergrund
Situationen, die mir die Möglichkeit bieten, … Abstrakter Bezugsrahmen, den jeder Teilnehmer kon­struk­ti­vis­tisch – aus seiner Erfahrungswelt – selbst füllt.
… Risiken einzugehen, … For­mu­lie­rung einer konkreten Handlung, die aus einem angeregten Motiv erfolgt.
… empfinde ich … Neurowissenschaftlich begründete emotionale Bewertung.
… ganz allgemein als … Fortsetzung des kontextlosen Bezugsrahmens.
… überhaupt nicht anregend bis … sehr anregend Emotionale Bewertung auf 6-stufiger Likert-Skala – ermöglicht die in­di­vi­duel­le Bewertung durch den Teilnehmer.

Der Vorteil dieser Fragekonstruktion: Motivation wird als das abgefragt, was sie ist – eine Erregung – und damit neu­ro­wis­sen­schaft­lich begründet auf einer Likert-Skala bewertbar. So werden Ihre Mo­ti­va­tions­po­ten­zia­le in best­mög­li­cher Form „pur“ gemessen. Wer zusätzlich die eigenen Werte verstehen möchte, kombiniert die MPA an dieser Stelle mit einer abgestimmten Werte-Analytik.

Mehr Klarheit

Präzise Messung – in klaren Punkt­wer­ten

Die MPA misst Mo­ti­va­tions­po­ten­zia­le in konkreten Punktwerten und zeigt sie als über­sicht­li­che Bal­ken­dia­gram­me auf einer Skala von 1 bis 100.

Warum Punkte statt Prozent?

Prozent heißt immer „von 100“ – und 100 % gelten als das Volle, das Ganze. Wer dann nur 40 % erreicht, bei dem scheinen 60 % zu „fehlen“. Genau dieser Fehlschluss ist bei Mo­ti­va­tions­po­ten­zia­len falsch: Hier gibt es kein „zu wenig“ und nichts, das fehlt – nur un­ter­schied­li­che In­ten­si­tä­ten. Deshalb misst die MPA in Punkten, nicht in Prozent. 40 Punkte sind kein Defizit von 60, sondern genau diese eine Intensität.

So entsteht eine wertfreie Sicht auf Ihre Mo­ti­va­tions­land­schaft: Jedes Motiv hat genau die Stärke, die es hat. Es geht nicht darum, überall hohe Werte zu erreichen, sondern Ihr in­di­vi­duel­les Profil zu verstehen und zu nutzen.

Die Punk­te­ska­la befreit von der Illusion des Defizits – und re­spek­tiert jedes Mo­ti­va­tions­po­ten­zial in seiner na­tür­li­chen Aus­prä­gung.

Aus der Wis­sen­schaft

State­ments aus der Wis­sen­schaft

Ihr nächster Schritt

Von der Theorie in die Praxis

So fundiert die Methodik ist – entscheidend ist, was sie für Sie leistet.