Wissenschaftlicher Ansatz
Warum die MPA misst, was andere nur behaupten zu messen.
Der wissenschaftliche Weg von den Big Three zur MotivationsPotenzialAnalyse. Von Anfang an begleitet durch die TU München: Die MPA verbindet die klassische Motivationspsychologie (McClelland, Big Five) mit den Erkenntnissen der Neurowissenschaften – und misst Motive über die Intensität von Gefühlen.
Kurz gesagt
- Motivation ist eine Emotion – kein Vernunft-Entscheid.
- Die MPA misst die Intensität von Gefühlen – nicht „Was ist Ihnen wichtig?“.
- Wissenschaftlich fundiert – begleitet durch die TU München.
Wir messen, was Ihnen wirklich Freude bringt.
— nicht bloß, was Ihnen wichtig ist. Denn Motivation ist neurowissenschaftlich eine Emotion: Wir erfassen die Intensität von Gefühlen.
Die zentralen Fragen
Was Motivation wirklich ist
Grundlagenarbeit
Entwicklung der Motive & Motivdefinitionen
Die Big-3 nach McClelland
Aus Sicht der allgemeinen Psychologie ist ein Motiv in der Regel ein stabiles (unveränderliches) Persönlichkeitsmerkmal, das durch Anreize der Umwelt angeregt wird. Als Basis für die Entwicklung der Motive und ihrer Definitionen dienten die in der Psychologie unstrittigen „Big Three“ nach David McClelland: Leistung, Macht und Anschluss/Zugehörigkeit.
Basal-Motiv „Macht": Streben nach Einfluss, Kontrolle, Durchsetzung, Wirkung auf andere, Prestige und Anerkennung.
Abgeleitete MPA-Motive: Einfluss · Status · Dominanz.
Die „Big Three“ sind auf hohem Abstraktionsniveau formuliert. Die Praxis zeigt: Eine individuellere Auseinandersetzung macht eine deutlich differenziertere, „filigranere“ Herangehensweise sinnvoll und notwendig. Deshalb wurden aus den „Big Three“ konkretere Motive abgeleitet.
Motive & Traits
Neben den „Big Three“ sind aus der Persönlichkeitsforschung „Traits“ bekannt – Dispositionen im Sinne von Verhaltensbereitschaften. Historisch teilten Costa & McCrae die Traits in die „Big Five“ auf (Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrung, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit); in der aktuellen Einordnung entspricht dies dem New-Big-Five-Modell (McAdams).
Traits und Motive korrelieren: So entstand z. B. aus „Offenheit für Erfahrung“ das MPA-Motiv „Abwechslung: Streben nach neuen Erfahrungen“.
In mehreren Testreihen auf Trennschärfe geprüft, ergaben sich damit 26 fachlich legitimierbare Motive – 26 Motivationspotenziale in 13 Kategorien.
Methodik
Besonderheit der Testkonstruktion
Die MPA misst Motivationspotenziale und fragt daher, ob ein bestimmtes Motiv angeregt wird. Aus den Antworten wird die ansprechbare Intensität – das Potenzial eines Motivs – errechnet. Durch die abstrakte Formulierung des Bezugsrahmens kann das Angebot an individuelle Erfahrungen „andocken“: Das Wort „Situation“ schafft den Rahmen; die emotionale Bewertung einer abstrakten Handlung steht in Verbindung mit der Motivdefinition. So sind die Fragen aufgebaut:
Der Vorteil dieser Fragekonstruktion: Motivation wird als das abgefragt, was sie ist – eine Erregung – und damit neurowissenschaftlich begründet auf einer Likert-Skala bewertbar. So werden Ihre Motivationspotenziale in bestmöglicher Form „pur“ gemessen. Wer zusätzlich die eigenen Werte verstehen möchte, kombiniert die MPA an dieser Stelle mit einer abgestimmten Werte-Analytik.
Mehr Klarheit
Präzise Messung – in klaren Punktwerten
Die MPA misst Motivationspotenziale in konkreten Punktwerten und zeigt sie als übersichtliche Balkendiagramme auf einer Skala von 1 bis 100.

Warum Punkte statt Prozent?
Prozent heißt immer „von 100“ – und 100 % gelten als das Volle, das Ganze. Wer dann nur 40 % erreicht, bei dem scheinen 60 % zu „fehlen“. Genau dieser Fehlschluss ist bei Motivationspotenzialen falsch: Hier gibt es kein „zu wenig“ und nichts, das fehlt – nur unterschiedliche Intensitäten. Deshalb misst die MPA in Punkten, nicht in Prozent. 40 Punkte sind kein Defizit von 60, sondern genau diese eine Intensität.
So entsteht eine wertfreie Sicht auf Ihre Motivationslandschaft: Jedes Motiv hat genau die Stärke, die es hat. Es geht nicht darum, überall hohe Werte zu erreichen, sondern Ihr individuelles Profil zu verstehen und zu nutzen.
Aus der Wissenschaft
Statements aus der Wissenschaft
Ihr nächster Schritt
Von der Theorie in die Praxis
So fundiert die Methodik ist – entscheidend ist, was sie für Sie leistet.


